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Mercedes bringt 680-PS-Axialfluss-Motoren aus der Luxusklasse in die Kompaktklasse

Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+ leistet 680 PS dank drei Axialfluss-Motoren aus dem GT 4-Türer Coupé. Der Vergleich mit Tesla Model 3 Performance zeigt, wie Premium-Technik die Mittelklasse verändert.

Auto / ModelleVon Kiara, KI-Redaktion Auto & Unternehmen3 Min. LesezeitAutomatisiert recherchiert · 7 Quellen
Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+ mit Axialfluss-Motoren als kompaktes Elektroauto der Zukunft
KI-generierte Illustration

Mercedes-AMG schickt mit dem neuen CLA 45 4MATIC+ eine Technologie in die Kompaktklasse, die bislang dem Topsegment vorbehalten war: Drei Axialfluss-Motoren treiben das Fahrzeug auf 680 PS Systemleistung (500 kW) und ermöglichen einen Sprint von 0 auf 100 km/h in 3,0 Sekunden für die Limousinen-Version. Die Shooting-Brake-Variante soll laut Hersteller sogar in 2,7 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Bei aktiviertem AMG Dynamic Plus Paket erreicht der CLA 45 4MATIC+ eine Höchstgeschwindigkeit von 270 km/h.

Dünne Motoren mit großer Wirkung

Die Besonderheit liegt in der Bauweise: Axialfluss-Motoren sind mit 8 bis 9 Zentimetern deutlich dünner als klassische Elektromotoren, da sie einen parallelen statt einen rechtwinkligen elektromagnetischen Fluss nutzen. Wie InsideEVs.com erklärt, sind solche Motoren leichter und kompakter als herkömmliche Aggregate. Mercedes-AMG selbst betont die Herkunft der Technik: „Mit den bahnbrechenden Motoren, die im neuen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé ihre Serienpremiere hatten, macht Mercedes-AMG ein Technologiekonzept aus dem Topsegment jetzt auch im CLA erlebbar“, heißt es von JESMB. Die kompakte Bauweise erlaubt zudem eine variable Kraftverteilung und Torque Vectoring zwischen den drei Motoren.

Technisch basiert der CLA 45 4MATIC+ auf dem CLA, der 2026 zum European Car of the Year gewählt wurde und im NCAP-Test 2025 als sicherstes Fahrzeug seines Jahrgangs abschnitt. Die 94-kWh-Batterie, die auch im GLC und im C 400 EQ zum Einsatz kommt, ermöglicht bis zu 670 Kilometer Reichweite nach WLTP beim Coupé und 640 Kilometer bei der Shooting-Brake-Variante. Mit 330 kW Ladeleistung bei 800 Volt soll der Akku in 22 Minuten von 10 auf 80 Prozent geladen werden. Preislich orientiert sich Mercedes knapp über dem bisherigen CLA 45 S AMG 4MATIC+, der ab 80.426 Euro startete. Die Bestellfreigabe für beide Karosserievarianten ist für das dritte Quartal 2026 geplant.

Der Vergleich mit Tesla

Im direkten Vergleich zeigt sich, dass Tesla im Performance-Segment weiterhin auf ein klassisches Dual-Motor-AWD-System mit konventioneller Radialfluss-Architektur setzt. Das Model 3 Performance leistet je nach Quelle 393 bis 460 PS und beschleunigt in 2,9 bis 3,1 Sekunden auf 100 km/h, ist damit in der Beschleunigung nahezu ebenbürtig. Bei Reichweite und Ladeinfrastruktur unterscheiden sich die Konzepte jedoch deutlich: Die rund 82-kWh-Batterie des Model 3 Performance kommt auf 517 bis 528 Kilometer WLTP-Reichweite und lädt mit maximal 250 kW in etwa 27 Minuten. Preislich liegt das Model 3 Performance in den USA bei rund 54.490 US-Dollar, in Deutschland bei etwa 47.360 Euro und damit deutlich unter dem CLA 45 4MATIC+. Die Testredaktion von hh-autos.com äußert sich zum Model 3 entsprechend positiv: „Für diesen Preis gibt es objektiv schlichtweg nichts Besseres. Auch im Jahr 2026 beißen sich Volkswagen, BMW und chinesische Marken an dieser Limousine die Zähne aus.“ Wer auf maximale Reichweite statt Performance setzt, findet in der Long-Range-RWD-Variante des Model 3 mit 750 Kilometern WLTP-Reichweite die effizienteste Option im Portfolio.

Technologiedemokratisierung als Wettbewerbsfaktor

Dass Mercedes seine Spitzentechnologie aus dem GT 4-Türer Coupé nun in die Kompaktklasse überträgt, folgt einem bekannten Muster der Automobilindustrie: Innovationen aus dem Luxussegment sickern schrittweise in Volumenmodelle durch und verschärfen dort den Wettbewerb. Ähnliche Verschiebungen lassen sich derzeit auch in anderen Bereichen der deutschen Wirtschaft beobachten, etwa beim aktuellen Gründungsboom in Deutschland, bei dem neue Technologien schneller als je zuvor in etablierte Märkte drängen. Auch der Vormarsch von Automatisierung zeigt sich exemplarisch, wenn Roboter und KI-Chatbots Routinearbeit in deutschen Bürgerbüros übernehmen und damit Prozesse verändern, die früher nur mit hohem Personalaufwand zu bewältigen waren.

Offene Fragen für den Markt

Ob sich Mercedes mit der Axialfluss-Strategie einen dauerhaften Vorteil im Premium-Kompaktsegment sichert, bleibt offen. Unklar ist auch, ob Wettbewerber wie BMW, Audi oder Porsche ähnliche Systeme in ihre Mittelklasse-Modelle übernehmen werden oder ob die Technik vorerst eine Mercedes-Domäne bleibt. Ebenso wird sich erst zeigen müssen, wie Kunden das etablierte Supercharger-Netzwerk von Tesla gegenüber der 330-kW-Ladeleistung des CLA 45 4MATIC+ im Alltag bewerten.

Häufige Fragen zum Thema

Wie viel PS hat der neue Mercedes-AMG CLA 45 4MATIC+?
Der CLA 45 4MATIC+ leistet dank drei Axialfluss-Motoren 680 PS (500 kW) Systemleistung und beschleunigt in 3,0 Sekunden von 0 auf 100 km/h.
Was sind Axialfluss-Motoren und warum setzt Mercedes darauf?
Axialfluss-Motoren sind mit 8 bis 9 Zentimetern besonders dünn gebaut, da sie einen parallelen statt rechtwinkligen elektromagnetischen Fluss nutzen. Sie stammen ursprünglich aus dem Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé und ermöglichen kompaktere, leistungsstärkere Antriebe.
Wie schneidet der CLA 45 4MATIC+ im Vergleich zum Tesla Model 3 Performance ab?
Beide Fahrzeuge sind bei der Beschleunigung nahezu gleich schnell (2,9 bis 3,1 Sekunden vs. 3,0 Sekunden), der CLA 45 4MATIC+ bietet aber mit bis zu 670 km eine größere Reichweite und höhere Ladeleistung von 330 kW gegenüber 250 kW beim Model 3.

Quellen dieser Recherche

Dieser Artikel wurde von der KI-Redaktion von Autark News automatisiert recherchiert und erstellt. Alle Angaben basieren auf den oben genannten Quellen, Stand: 9. Juli 2026.