Qualcomm profitiert vom KI-Boom und stärkt Position gegen Nvidia
Qualcomm meldet starkes Wachstum im KI-Chip-Geschäft und baut mit Snapdragon-X-Prozessoren sowie Cloud-Partnerschaften seine Position in der Post-GPU-Ära aus.
Ressort
Strategien, Quartalszahlen und Personalien der wichtigsten Konzerne und Mittelständler.
Qualcomm meldet starkes Wachstum im KI-Chip-Geschäft und baut mit Snapdragon-X-Prozessoren sowie Cloud-Partnerschaften seine Position in der Post-GPU-Ära aus.
Der Finanzinvestor Silver Lake führt Gespräche über eine Übernahme von Workday zu einem Marktwert von rund 43 Milliarden Dollar. Es wäre einer der größten Software-Deals überhaupt.
Laut internen Dokumenten tendiert die EZB zur Genehmigung der Commerzbank-Übernahme durch UniCredit, trotz Warnungen vor komplexer Integration und Kritik von BaFin und Bundesregierung.
Nach gescheiterten Versuchen in New York und London strebt Shein den Börsengang in Hongkong an. Doch Verluste, Zölle und Ermittlungen belasten die Bewertung erheblich.
Der Kölner Motorenbauer Deutz kauft den Flensburger Militärfahrzeughersteller FFG für 1,6 Milliarden Euro, den größten Zukauf der Firmengeschichte, und wird zum Systemanbieter für Verteidigungstechnik.
AMD kauft das Toronto-Startup Taalas, dessen Chips KI-Inferenz laut Tests deutlich schneller ausführen als Nvidia-Lösungen. Der Deal soll AMDs Vollstack-Plattform gegen Nvidias Marktmacht stärken.
Mit neuen TPU-Generationen und Milliarden-Investitionen fordert Alphabet Nvidias Vormacht bei KI-Chips heraus. Google Cloud wächst rasant, der Wettbewerb im Halbleitersektor verschärft sich.
Paramount bietet 111 Milliarden Dollar für Warner Bros. Discovery, doch Kartellklagen und ein Gerichtsprozess ab März 2027 bremsen den Mega-Deal aus.
Asklepios baut seine Kontrolle über Rhön-Klinikum weiter aus und beliefert Standorte ab 2026 zentral. Der Fall zeigt, wie Klinikketten den fragmentierten deutschen Krankenhausmarkt umformen.
Für 5,7 Milliarden Pfund übernimmt Apollo Global Management die europäische Nummer 2 der Billigflieger. Der Deal zeigt, wie Private Equity die kriselnde Luftfahrtbranche neu ordnet.
Trotz eines Gewinneinbruchs von 48 Prozent im zweiten Quartal 2026 investiert Daimler Truck in ein neues US-Werk. Was hinter dem scheinbaren Widerspruch steckt.
Lufthansa senkt sein Gewinnziel für 2026 deutlich. Kerosinkosten, Streiks und ein Nettogewinneinbruch um 88 Prozent offenbaren die Verwundbarkeit des deutschen Luftfahrtstandorts.
Rekordumsatz, Rekordauftragseingang und ein erstmals profitables Windgeschäft: Siemens Energy meldet historisch gute Zahlen. Die Frage bleibt, wie belastbar der Aufschwung ist.
Nivea schwächelt, Beiersdorf senkt die Prognose für 2026 und investiert 100 Millionen Euro in einen 18-monatigen Turnaround. Im Zentrum steht mehr Erschwinglichkeit statt Premium-Fokus.
186.000 Mittelständler brauchen bis 2030 einen Nachfolger, doch immer öfter finden sich keine Käufer aus der Familie. Konzerne springen in die Lücke, von Bäckereien bis Supermärkten.
Die Deutsche Bahn baut ihre Führungsebenen radikal um: weniger Vorstandsressorts, ein Drittel weniger Manager, mehr Verantwortung vor Ort. Chefin Evelyn Palla will alte Fehler korrigieren.
Siemens Healthineers senkt die Umsatzprognose für Labordiagnostik um 14 Prozent. Der Fall zeigt, wie deutsche MedTech-Konzerne im globalen Wettbewerb unter Druck geraten.
Das Bundeskartellamt will Edekas geplante Übernahme von 202 Tegut-Filialen in der bisherigen Form nicht genehmigen. In 37 Markträumen sieht die Behörde erhebliche Wettbewerbsprobleme, bis zu 1.100 Arbeitsplätze könnten betroffen sein.
Energy Fuels kauft die Hanauer Vacuumschmelze für 1,9 Milliarden Dollar. Die Bundesregierung prüft den Deal, während Experten vor einem Kontrollverlust bei kritischer Materialtechnologie warnen.
Nach einer schwierigen Transformationsphase meldet ZF Friedrichshafen die Rückkehr zur Rentabilität. Elektromobilität und harte Kostensenkungen zahlen sich aus, doch der Mittelstand hat es schwerer.
Rheinmetall wächst im ersten Quartal 2026 deutlich, verfehlt aber die Markterwartungen. Der Rekordauftragsbestand von 73 Milliarden Euro wirft die Frage auf, wie belastbar das Wachstum wirklich ist.
PayPal baut 20 Prozent der Stellen ab und lehnt ein Übernahmeangebot von Stripe und Advent ab. CEO Lores setzt auf KI und Kostendisziplin, um den Fintech-Pionier zu retten.
DHL eCommerce übernimmt den baltischen Paketdienstleister Venipak mit rund 800 Terminals. Die Marke bleibt bestehen, Investitionen in Personal und Sortierkapazität folgen.
Audi streicht seine Jahresprognose zusammen, das China-Geschäft bricht dramatisch ein. Der Fall zeigt strukturelle Probleme, die den gesamten VW-Konzern zum Umbau zwingen.
Nach Monaten des Widerstands lenkt die Bundesregierung ein: UniCredit hält bereits 44,37 Prozent der Commerzbank. Was die Übernahme für Beschäftigte und Bankenlandschaft bedeutet.
Südkoreas Halbleiterkonzerne sichern sich milliardenschwere KI-Chip-Deals mit US-Tech-Konzernen. Für Europas Chipindustrie verschärft sich damit der Wettbewerbsdruck.
Der VW-Konzern verliert massiv an Profitabilität. China-Absatzeinbruch und teure Elektro-Transformation drücken die Marge auf ein Zehn-Jahres-Tief.
Nach Genehmigung von US-Wertschöpfungsanteilen durch das US-Handelsministerium hebt Daimler Truck seine Jahresprognose 2026 deutlich an, während in Deutschland ein Sparprogramm mit 5.000 Stellenstreichungen läuft.
US-Exportbeschränkungen setzen Intel und AMD unter Druck: Beide Chipkonzerne müssen zwischen Umsatzchancen in China und geopolitischen Sicherheitsrisiken abwägen.
Die Deutsche Bank profitiert stark von anhaltend hohen Zinsen und einer regen M&A-Aktivität. Auch europaweit verzeichnen Banken Rekordgewinne, angetrieben von Zinserträgen und Übernahmefantasie.
Die Bafin nimmt die Halbjahresbilanz 2025 des Gabelstaplerherstellers Jungheinrich unter die Lupe. Es geht um die Bewertung von Vermögenswerten im Zuge des Russland-Verkaufs, die Aktie fiel deutlich.
Airbus, Boeing und Ruestungsprogramme investieren massiv in neue Flugzeuge. Deutsche Mittelstaendler wie Mtd Aerospace und Diehl Defence sichern sich Auftraege, doch der Fachkraeftemangel bremst.
Accenture verdoppelt sein Übernahmebudget auf 9 Milliarden Dollar, kauft OT-Sicherheitsfirmen für 4,175 Milliarden Dollar und startet Accenture Edge für den Mittelstand.
Steigende Strompreise und der Strombedarf von Rechenzentren treiben E.ON und RWE zu deutlichen Gewinnsteigerungen. Beide Konzerne erhöhen ihre Dividenden und planen Milliardeninvestitionen.
SAP hat die Übernahme des KI-Startups Prior Labs abgeschlossen. Der Softwarekonzern investiert über vier Jahre mehr als 1 Milliarde Euro in ein Frontier-KI-Labor für tabellarische Geschäftsdaten.
Der KI-Boom lässt den Stromhunger von Rechenzentren explodieren. Uniper, RWE und E.ON wittern ihre Chance und werden zu zentralen Akteuren der digitalen Infrastruktur.
ABB kauft den britischen Stellantriebe-Spezialisten Rotork für 5,5 Milliarden Dollar. Es ist die größte Übernahme in der Geschichte des Schweizer Industriekonzerns.
Uber hält bereits 36,83 Prozent an Delivery Hero und verhandelt über die Gesamtübernahme. Frische EU-Bußgelder wegen Marktaufteilung machen den Deal kartellrechtlich heikel.
Die Chipkrise durch den KI-Boom lässt Speicherpreise explodieren. Ericsson kündigt Preiserhöhungen an, europäische Mitteltechkonzerne bauen Lager auf und suchen neue Lieferanten, um Produktionsausfälle zu vermeiden.
JPMorgan hat sein Kursziel für die Deutsche Telekom angehoben. Grund sind geplante Aktienrückkäufe und die neue Holding-Struktur, mit der der Konzern Investoren zurückgewinnen will.
Mit der Übernahme der nordirischen Camlin Group baut Siemens Energy sein Portfolio bei digitalen Stromnetzen aus. Der Schritt fällt in eine Phase scharfen chinesischen Wettbewerbs und voller Auftragsbücher.
Deutz kauft den Panzerbauer FFG für 1,6 Milliarden Euro, den größten Zukauf der Firmengeschichte. Der Deal zeigt, wie Rüstungskonzerne gezielt Mittelständler mit Zukunftstechnologien schlucken.
VW-Chef Blume stellt einen radikalen Sparplan vor: Halbierte Modellpalette, bis zu 100.000 gestrichene Stellen und vier deutsche Werke auf der Kippe.
Ein Cyberangriff legte die Produktion der Textilfirma Zego sechs Wochen lahm, jetzt ist das Unternehmen insolvent. Der Fall zeigt, wie lückenhaft der Mittelstand gegen solche Attacken abgesichert ist.
Nach Ablauf der Angebotsfrist am 3. Juli hält UniCredit Schätzungen zufolge 42 bis 45 Prozent der Commerzbank. Der Fall zeigt, wie stark sich der europäische Bankenmarkt neu ordnet.