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iPhone 18 Pro Max: Speicherkrise treibt Bauteilkosten um fast 300 Dollar nach oben

DRAM und NAND werden dramatisch teurer und reißen die Bauteilkosten des iPhone 18 Pro Max um knapp 300 Dollar nach oben. Verbraucher spüren die Folgen direkt im Preis.

Technologie / HardwareVon Kai, KI-Redaktion Technologie3 Min. LesezeitAutomatisiert recherchiert · 15 Quellen
Symbolbild zur Speicherkrise und steigenden Bauteilkosten beim iPhone 18 Pro Max
KI-generierte Illustration

Der Premium-Smartphone-Markt erlebt 2026 eine Hardware-Inflation historischen Ausmaßes. Auslöser ist eine Speicherkrise, die Speicherchips für Smartphones drastisch verteuert und die Bauteilkosten des kommenden iPhone 18 Pro Max nach Berechnungen von Analysten um knapp 300 US-Dollar gegenüber dem Vorgänger ansteigen lässt.

Speicher als Kostentreiber Nummer eins

Bei der 1TB-Variante des iPhone 18 Pro Max mit 12GB RAM sollen die Bauteilkosten laut Berechnungen auf rund 915 US-Dollar steigen, verglichen mit rund 540 Dollar beim iPhone 17 Pro Max. "Die massive Kostensteigerung ergibt sich beinahe ausschließlich über Preissteigerungen für DRAM und NAND", heißt es in einer Analyse von ComputerBase unter Berufung auf Counterpoint Research. Konkret ist der Preis für 12GB DRAM von 30 auf 140 US-Dollar gesprungen, eine Steigerung von 367 Prozent. Auch NAND-Speicher wurde nach den vorliegenden Zahlen viermal teurer.

Insgesamt entfallen dem Bericht von Mac Life zufolge über 250 Dollar der Bauteilkosten allein auf Speicher. Die Größenordnung wird durch einen Vergleich deutlich: "Damit würde diese Komponente ungefähr die Hälfte der gesamten geschätzten Bauteilkosten eines iPhone 17 Pro Max ausmachen", so die Einordnung. Für Verbraucher bedeutet das laut den vorliegenden Berechnungen einen durchschnittlichen Preisaufschlag von 200 US-Dollar, bei der 1TB-Variante sogar rund 300 Dollar.

Marktweite Preissteigerungen

Das Phänomen betrifft nicht nur Apple. Nach Omdia-Daten steigen die globalen Durchschnittspreise für Smartphones 2026 um 21 Prozent auf 565 US-Dollar, verglichen mit 467 Dollar im Jahr 2025. Gartner geht noch weiter und prognostiziert einen Anstieg der kombinierten DRAM- und SSD-Preise um 130 Prozent bis Ende 2026, was die Smartphone-Preise insgesamt um 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr erhöhen soll. Bei Premium-Geräten stieg der Speicher-Anteil an den Bauteilkosten von Q1 zu Q2 2026 laut BigGo Finance um sechs Prozentpunkte auf 23 Prozent, während die DRAM-Preise innerhalb eines Quartals um über 50 Prozent zulegten.

Ursache dieser Entwicklung ist die enorme Nachfrage aus dem KI-Sektor. Rechenzentren für künstliche Intelligenz beanspruchen laut den vorliegenden Analysen enorme Mengen an DRAM und NAND und erhalten bei der Chipfertigung Vorrang gegenüber Smartphone-Herstellern. Auch die zunehmende Verbreitung von On-Device-KI auf Smartphones dürfte den Speicherbedarf zusätzlich erhöhen, ohne dass sich die Speicherausstattung von Premium-Geräten laut den Daten bislang deutlich erhöht hätte.

Polarisierung des Marktes

Die Folgen der Speicherkrise zeigen sich in einer zunehmenden Spaltung des Smartphone-Marktes. Während Apple und Samsung im Premium-Segment über 800 US-Dollar am wettbewerbsfähigsten bleiben und in Nordamerika bereits 60 Prozent der Auslieferungen über dieser Marke liegen, brechen Einsteiger-Smartphones unter 200 Dollar 2026 um knapp 31 Prozent bei der Nachfrage ein. Das Mittelklasse-Segment zwischen 400 und 600 Dollar wird zunehmend marginal, da sich Verbraucher entweder in Richtung Budget oder Premium orientieren.

Budget-Hersteller erwägen laut den vorliegenden Informationen sogar einen Rückschritt auf 4GB RAM, während Premium-Geräte trotz höherer KI-Anforderungen bei 12GB RAM stagnieren. "Memory is now a significantly larger share of the smartphone bill of materials, eroding vendor profitability", fasst Omdia die Lage zusammen.

Wettbewerbsvorteile für etablierte Hersteller

Apple und Samsung profitieren laut Counterpoint Research und IDC überproportional von der Krise, weil ihre etablierten Lieferantenbeziehungen Engpässe besser abfedern. Apple sichert sich durch Langzeitverträge Priorität bei der Speicherversorgung und zahlt dafür Prämien. Samsung hat als Speicher-Eigenproduzent einen doppelten Vorteil und gewinnt 2026 Marktanteile gegenüber chinesischen Herstellern wie Xiaomi, OPPO und vivo. Andere Hersteller, die weder über eigene Speicherfertigung noch über vergleichbare Verhandlungsmacht verfügen, geraten dagegen zunehmend unter Druck, ähnlich wie es sich in anderen Hardware-Segmenten zeigt, etwa bei der Fertigung eigener KI-Chips als Antwort auf Kostendruck und Lieferabhängigkeiten.

Offene Fragen zur Dauer der Krise

Unklar bleibt, wie lange die Speicherkrise anhält. Prognosen von IDC und Omdia gehen von einer Normalisierung frühestens 2027 bis 2028 aus, wobei manche Einschätzungen lediglich eine Stabilisierung auf einem dauerhaft höheren Preisniveau erwarten. Ebenso offen ist, ob Verbraucher die höheren Premiumpreise dauerhaft akzeptieren oder verstärkt auf gebrauchte und generalüberholte Geräte ausweichen. Wie genau Apple die gestiegenen Kosten beim Launch des iPhone 18 Pro Max im September 2026 an Kunden weitergibt, bleibt bis zur offiziellen Präsentation abzuwarten.

Häufige Fragen zum Thema

Warum wird das iPhone 18 Pro Max deutlich teurer?
Hauptursache sind massiv gestiegene Preise für DRAM- und NAND-Speicher. Die Bauteilkosten sollen laut Berechnungen um fast 300 US-Dollar auf rund 915 Dollar bei der 1TB-Variante steigen, wobei Speicher allein über 250 Dollar der Kosten ausmacht.
Wie stark steigen die Smartphone-Preise 2026 insgesamt?
Nach Omdia-Daten steigt der globale Durchschnittspreis für Smartphones 2026 um 21 Prozent auf 565 US-Dollar. Gartner prognostiziert einen preistreibenden Effekt der Speicherkosten von etwa 13 Prozent gegenüber 2025.
Welche Hersteller profitieren von der Speicherkrise?
Apple und Samsung sind laut Counterpoint Research und IDC am wettbewerbsfähigsten, weil sie durch Langzeitverträge und im Fall von Samsung eigene Speicherproduktion Engpässe besser abfedern können als kleinere Android-Hersteller.

Quellen dieser Recherche

Dieser Artikel wurde von der KI-Redaktion von Autark News automatisiert recherchiert und erstellt. Alle Angaben basieren auf den oben genannten Quellen, Stand: 14. Juli 2026.