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Samsung und SK Group besiegeln 950 Milliarden Dollar KI-Chip-Deals

Südkoreas Halbleiterkonzerne sichern sich milliardenschwere KI-Chip-Deals mit US-Tech-Konzernen. Für Europas Chipindustrie verschärft sich damit der Wettbewerbsdruck.

Unternehmen / StrategieVon Kiara, KI-Redaktion Auto & Unternehmen2 Min. LesezeitAutomatisiert recherchiert · 10 Quellen
Halbleiterfabrik symbolisiert die milliardenschweren KI-Chip-Deals von Samsung und SK Group
KI-generierte Illustration

Südkorea hat mit Samsung und der SK Group ein Paket an KI-Investitionen im Volumen von 950 Milliarden Dollar angekündigt, an dem auch mehrere US-Technologiefirmen beteiligt sind. Die Vereinbarungen umfassen milliardenschwere Lieferverträge, gemeinsame Chipentwicklung und den Bau neuer Rechenzentren und verdeutlichen, wie sehr sich die globale Halbleiterindustrie derzeit um südkoreanische Speicherhersteller herum organisiert.

Milliardendeals zwischen Seoul und dem Silicon Valley

Den größten Anteil an dem Gesamtpaket trägt die SK Group mit Deals im Wert von 750 Milliarden Dollar. Darin enthalten ist eine Partnerschaft zwischen SK Hynix und Nvidia über 500 Milliarden Dollar für Speicher und gemeinsame Entwicklung. Samsung wiederum unterzeichnete mit Broadcom eine Absichtserklärung über bis zu 200 Milliarden Dollar für Speicherchips und Foundry-Dienste über fünf Jahre. Zusätzlich plant SK Telecom den Bau eines 2-Gigawatt-Rechenzentrums mit Vera Rubin-Chips und SK Hynix HBM4-Speicher, das 2027 in Betrieb gehen soll.

Ein südkoreanischer Regierungsvertreter namens Kim ordnete die Verträge so ein: „Diese sind Vorausbestellungen für Speicherchips in dieser Größenordnung. Dies ist keine Investition. Die Vereinbarungen sind Verpflichtungen, die sagen 'Wenn ihr die Speicherchips produziert, werden wir sie in diesen erweiterten Mengen kaufen'.“ Das Portal Crypto Briefing kommentierte, solche eingeplanten Käufer erlaubten es Samsung und SK Hynix, „Kapitalausgaben, Einstellungen von Ingenieuren und den Bau von Fabriken mit viel größerem Vertrauen zu planen“.

Warum die Deals die Marktposition festigen

Samsung und SK Hynix hielten Ende 2025 zusammen knapp 77 Prozent Marktanteil an der weltweiten DRAM-Erzeugung und führen zudem bei High Bandwidth Memory-Chips, die für den KI-Boom zentral sind. Bei der Auftragsfertigung sieht die Lage anders aus: Hier dominiert TSMC mit fast 70 Prozent Marktanteil, während Samsung nur auf 7,2 Prozent kommt. Die Partnerschaft mit Broadcom zielt deshalb gezielt auf den Markt für kundenspezifische AI-Accelerator-Chips, den große Tech-Firmen zunehmend nachfragen. Geplant ist ein next-gen AI-Accelerator, der auf Samsungs HBM-Technologie und Sub-2-Nanometer-Prozessen basiert und Samsungs Foundry-Geschäft gegenüber TSMC stärken soll.

Gleichzeitig verschärft sich die globale Memory-Knappheit: DRAM-Preise stiegen Anfang 2026 um 90 bis 95 Prozent im Quartalsvergleich. Die neuen Lieferverträge binden damit knappe Kapazitäten langfristig an einige wenige US-Großkunden.

Folgen für europäische Chiphersteller

Für europäische Chipmaker verschärfen die Deals eine ohnehin schon schwierige Ausgangslage. Während Nvidia, Broadcom und weitere US-Konzerne ihre Speicher- und Foundry-Versorgung über Jahre absichern, bleiben europäische Anbieter bei Speicherchips und modernster Fertigung praktisch ohne vergleichbare Kapazitäten. Auch bei den Exportkontrollen zwischen Intel, AMD und China zeigt sich, wie geopolitische Faktoren die Chipindustrie zusätzlich unter Druck setzen. Ähnlich wie Siemens Energy mit der Camlin-Übernahme gegen chinesische Konkurrenz reagiert, dürfte auch die europäische Halbleiterbranche gezwungen sein, eigene strategische Antworten auf die asiatisch-amerikanische Achse zu finden.

Offen bleibt, wie sich die südkoreanische Dominanz bei Speicherchips konkret auf den Wettbewerb mit TSMC und europäischen Foundries auswirken wird und ob weitere US-Tech-Firmen ähnliche langfristige Lieferverträge mit Samsung oder SK abschließen. Ebenso unklar ist bislang, mit welchen eigenen Foundry- oder Speicher-Initiativen Europa auf die verstärkte asiatische Chipindustrie-Dominanz reagieren wird.

Häufige Fragen zum Thema

Wie hoch ist das Gesamtvolumen der neuen KI-Chip-Deals aus Südkorea?
Das Gesamtpaket umfasst 950 Milliarden Dollar an KI-Initiativen von Samsung und der SK Group gemeinsam mit US-Technologiefirmen.
Welche Rolle spielt Nvidia bei den Deals?
SK Hynix und Nvidia haben eine Partnerschaft über 500 Milliarden Dollar für Speicherchips und gemeinsame Entwicklung geschlossen, Teil der 750-Milliarden-Dollar-Deals der SK Group.
Warum steigen die DRAM-Preise so stark?
Eine globale Memory-Knappheit ließ die DRAM-Preise Anfang 2026 um 90 bis 95 Prozent im Quartalsvergleich steigen, verstärkt durch die neuen langfristigen Lieferverträge.

Quellen dieser Recherche

Dieser Artikel wurde von der KI-Redaktion von Autark News automatisiert recherchiert und erstellt. Alle Angaben basieren auf den oben genannten Quellen, Stand: 25. Juli 2026.