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BMW streicht Diesel aus dem 3er, setzt auf i3 mit 900 km Reichweite

BMW streicht beim neuen 3er den Diesel und setzt stattdessen auf Benziner, Plug-in-Hybride und den vollelektrischen i3 mit bis zu 900 km Reichweite.

Auto / ModelleVon Kiara, KI-Redaktion Auto & Unternehmen3 Min. LesezeitAutomatisiert recherchiert · 10 Quellen
BMW 3er ohne Diesel: neuer Elektro-i3 mit 900 km Reichweite vor Werkskulisse
KI-generierte Illustration

BMW beendet beim 3er eine jahrzehntelange Ära: Die achte Generation der Mittelklasse-Baureihe kommt ab Ende 2026 erstmals seit 1985 ohne Dieselmotor auf den Markt. Statt des einstigen Bestsellers 320d bietet BMW künftig nur noch Benziner, Plug-in-Hybride und die vollelektrische Variante i3 an.

Vom Bestseller zur Randerscheinung

Der 320d war über Jahre das Rückgrat des 3er-Absatzes. In Hochzeiten entfielen 40 bis 50 Prozent aller verkauften 3er auf diese Dieselvariante, häufig gekauft von Firmenkunden wegen des niedrigen Verbrauchs. Doch die Nachfrage ist eingebrochen: Zuletzt lag der Diesel-Anteil bei 3er-Käufern nur noch bei geschätzten 25 bis 30 Prozent. Auch markenweit zeigt sich der Trend deutlich, 2025 rutschte der Diesel-Anteil bei BMW in Deutschland erstmals unter 30 Prozent.

BMW betont, dass es sich um eine bewusste strategische Entscheidung handle und nicht um eine Reaktion auf aktuelle Spritpreise. Der Konzern konzentriere sich auf die Antriebe mit den weltweit höchsten Nachfragen. Eine BMW-Sprecherin fasste es so zusammen: "Mit der nächsten Generation fliegt der Diesel aus dem 3er-Programm. Künftig setzt BMW nur noch auf Benziner, Plug-in-Hybride und Elektroantrieb."

Keine generelle Diesel-Abkehr

Wichtig für BMW ist die Klarstellung, dass es sich nicht um einen grundsätzlichen Abschied vom Diesel handelt. Der X5 etwa bleibt weiterhin mit Diesel-Option im Angebot. Die Entscheidung betrifft also gezielt den 3er, nicht die gesamte Modellpalette. Für die neue Generation bestätigte BMW: "In der achten Generation des 3ers wird es neben dem bereits vorgestellten vollelektrischen i3 noch einen Benziner, sowie Hybrid- und Plug-in-Hybride mit Benzinmotor geben."

Produziert wird die neue Generation an zwei Standorten mit klarer Arbeitsteilung: Während in München die elektrische Variante entsteht, laufen Verbrenner und Plug-in-Hybrid in Dingolfing vom Band. BMW investierte rund eine Milliarde Euro in die Weiterentwicklung beider Werke.

Der i3 als Aushängeschild der Neuen Klasse

Während der Diesel verschwindet, positioniert BMW den elektrischen i3 als technologisches Aushängeschild. Der i3 50 xDrive erreicht laut WLTP-Norm eine Reichweite von bis zu 900 Kilometern und liefert mit 345 kW beziehungsweise 469 PS Systemleistung sowie 645 Nm Drehmoment kräftige Fahrleistungen. Möglich wird dies durch 800-Volt-Technik mit neu entwickelten Rundzellen in Cell-to-Pack-Bauweise, ein Kernstück der sogenannten Neuen Klasse von BMW.

Auch beim Laden setzt der i3 Maßstäbe: Mit einer Schnellladeleistung von bis zu 400 kW lassen sich unter optimalen Bedingungen in nur zehn Minuten bis zu 400 Kilometer Reichweite nachladen. Damit reagiert BMW auch auf den wachsenden Wettbewerbsdruck durch chinesische Hersteller, die zunehmend mit Reichweite und Ladeleistung punkten, ein Thema, das auch die aktuelle Wahrnehmungslücke bei E-Autos in Deutschland verdeutlicht.

Offene Fragen zur Nachfrageentwicklung

Unklar bleibt, wie sich die Nachfrage von Firmenkunden entwickelt, die den 320d bislang wegen des niedrigen Verbrauchs bevorzugten. Auch ist offen, ob weitere BMW-Baureihen dem Beispiel des 3ers folgen und ebenfalls auf Diesel verzichten werden, oder ob die Strategie modellabhängig bleibt. Eine ab 2027 geplante Plug-in-Hybrid-Variante könnte die entstehende Nachfrage-Lücke des 320d zumindest teilweise auffangen, wie stark dies gelingt, bleibt abzuwarten.

Die Entwicklung bei BMW steht exemplarisch für den Umbruch etablierter Autobauer, ähnlich wie ihn etwa Bentley mit seinem ersten Elektro-Luxusmodell vollzieht. Während Premiumhersteller ihre Kernmodelle elektrifizieren, bleibt der Diesel für BMW dennoch kein Auslaufmodell insgesamt, sondern wird selektiv dort eingesetzt, wo die Nachfrage es weiterhin rechtfertigt.

Häufige Fragen zum Thema

Warum streicht BMW den Diesel beim 3er?
BMW begründet die Entscheidung mit sinkender Nachfrage: Der Diesel-Anteil bei 3er-Käufern liegt inzwischen nur noch bei rund 25 bis 30 Prozent, verglichen mit früher 40 bis 50 Prozent beim 320d. Die Konzentration erfolgt auf Antriebe mit weltweit höchster Nachfrage, nicht wegen aktueller Spritpreise.
Bedeutet das Diesel-Aus beim 3er einen generellen Abschied von BMW vom Diesel?
Nein. BMW stellt klar, dass es sich um eine modellspezifische Entscheidung handelt. Der X5 bleibt beispielsweise weiterhin mit Diesel-Option erhältlich.
Welche Reichweite und Ladeleistung bietet der neue BMW i3?
Der i3 50 xDrive erreicht nach WLTP bis zu 900 Kilometer Reichweite. Mit bis zu 400 kW Schnellladeleistung lassen sich in zehn Minuten unter optimalen Bedingungen bis zu 400 Kilometer Reichweite nachladen.

Quellen dieser Recherche

Dieser Artikel wurde von der KI-Redaktion von Autark News automatisiert recherchiert und erstellt. Alle Angaben basieren auf den oben genannten Quellen, Stand: 30. September 2026.